Welche Abonnements können Sie kündigen, um Geld zu sparen?
Beginnen Sie mit ungenutzten Abonnements, bereits anderweitig abgedeckten Funktionen und Werkzeugen für abgeschlossene Vorhaben. Prüfen Sie vor einer Kündigung, welche Personen und Dateien vom Dienst abhängen. Wenden Sie sich anschließend an das tatsächlich abrechnende Unternehmen. Eine pauschale Liste bestimmter Marken kann Ihrem Haushalt diese Entscheidung nicht abnehmen. Gesucht ist eine bestätigte Änderung der Verlängerung mit verständlichem Wirksamkeitsdatum. Eine App nicht mehr zu benötigen und ihre Verlängerung erfolgreich zu beenden sind zwei unterschiedliche Schritte. Halten Sie beide fest, damit eine Kündigungsabsicht nicht mit einer erledigten Kündigung verwechselt wird.
Zahlung und zugehöriges Kaufkonto finden
Führen Sie Abonnementanzeigen, E-Mail-Belege und Zahlungsaufzeichnungen zusammen. Notieren Sie Dienst, Konto, Betrag, Abrechnungsintervall und angezeigten Verlängerungstermin. Prüfen Sie auch Jahresabonnements, die in einem einzelnen Monat fehlen können. Benötigt werden Angaben zur eindeutigen Zuordnung, keine neue Tabelle mit sämtlichen privaten Transaktionen, die mit diesen Diensten gar nichts zu tun haben.
Die verwendete App und das Unternehmen, das Geld einzieht, können verschieden sein. Apple verweist bei nicht auffindbaren Abonnements auf den Kaufbeleg und den abrechnenden Anbieter. Eine leere Liste in einem Konto beweist daher nicht, dass alle Abonnements beendet sind. Ordnen Sie zuerst Beleg, Kaufkonto und Abrechnungsweg zu, bevor Sie einen anderen Kündigungsweg ausprobieren.
Nach der weiterhin geplanten Nutzung auswählen
Untersuchen Sie zunächst Dienste ohne konkreten Zweck im nächsten Abrechnungszeitraum. Ein Bearbeitungsprogramm für ein abgeschlossenes Projekt oder ein Kanal für eine bereits beendete Sendung kann infrage kommen. Suchen Sie nach der nächsten tatsächlichen Nutzung, statt allein an einer möglichen späteren Gelegenheit festzuhalten. Eine neue Prüfung bleibt möglich, ohne dass der bisherige Preis künftig garantiert wäre.
Betrachten Sie anschließend überlappende Funktionen. Zwei Musik- oder Filmdienste sind nicht automatisch überflüssige Doppelungen. Vielleicht nutzt eine andere Person den zweiten, oder beide bieten Inhalte, die Sie behalten möchten. Fragen Sie, ob eine Kündigung eine geplante Aktivität wegnehmen würde. Ein kleinerer Tarif passt nur, wenn der Anbieter ihn tatsächlich anbietet und seine Grenzen für Ihren Zweck ausreichen.
Ein bewusst und häufig verwendeter Dienst kann bleiben. Auch eine gelegentliche Nutzung darf Ihnen wichtig sein. Ziel ist weder, sämtliche bezahlte Unterhaltung zu streichen, noch einer öffentlichen Rangliste akzeptabler Ausgaben zu folgen. Es geht darum, welche Verlängerungen noch zum eigenen Alltag gehören und welche lediglich ohne aktuellen Zweck weiterlaufen.
Geteilte Zugänge und benötigte Dateien vorbereiten
Sprechen Sie vor einer Änderung eines gemeinsamen Tarifs mit den anderen Nutzern. Klären Sie, wer welchen Zugang wann verlieren würde. Werden gespeicherte Dateien weiterhin benötigt, suchen Sie die Export- oder Downloadmöglichkeit und öffnen Sie eine Kopie zur Kontrolle. Zahlung beenden, Konto löschen und App deinstallieren sind unterschiedliche Vorgänge mit nicht automatisch identischen Auswirkungen.
Bei iCloud+ empfiehlt Apple, Inhalte oberhalb der neuen Speichermenge vor der Herabstufung herunterzuladen oder zu entfernen. Lesen Sie die aktuellen Hinweise des jeweiligen Dienstes einschließlich betroffener Funktionen. Solange die Vorbereitung nicht abgeschlossen ist, kennzeichnen Sie das Abonnement entsprechend. Kündigen Sie nicht vorschnell, um erst anschließend eine wichtige Abhängigkeit der Familie oder gespeicherter Unterlagen zu entdecken.
Beim richtigen Anbieter kündigen und Ergebnis sichern
Für von Apple abgerechnete Abonnements führt die aktuelle iPhone-Anleitung über Einstellungen, Ihren Namen und Abonnements. Bei Google-Play-Käufen verwenden Sie den Abonnementbereich des Kontos, das den Kauf durchgeführt hat. Folgen Sie den Bestätigungsschritten des konkreten Dienstes. Google stellt klar, dass eine Deinstallation das Abonnement nicht kündigt; ein verschwundenes Symbol ist daher kein Nachweis für den gewünschten Abschluss.
Lesen Sie die letzte Anzeige und bewahren Sie Kündigungsbestätigung sowie genanntes Ablaufdatum auf. Unterscheiden Sie ein Pausenangebot, eine noch offene Anfrage und eine bestätigte Beendigung der Verlängerung. Manche Dienste ermöglichen Pausen oder Tarifwechsel, andere nicht. Bleibt der Zustand unklar, fragen Sie mit den zugeordneten Kontodaten beim Anbieter nach, statt allein aus einem fehlenden Knopf auf Erfolg zu schließen.
Künftige Gebühren von bereits bezahlten Beträgen trennen
Notieren Sie das Wirksamkeitsdatum aus der Bestätigung. Eine Jahresgebühr durch zwölf zu teilen hilft beim Vergleich laufender Ausgaben, bedeutet aber nicht, dass die Kündigung automatisch verbleibende Monatsanteile zurückbringt. Stellen Sie Erstattungsfragen gesondert beim abrechnenden Unternehmen. Eine noch nicht bestätigte Rückzahlung ist kein bereits erhaltenes Geld und sollte nicht als solches in Ihrer Übersicht erscheinen.
Bei einem Google-Play-Abonnement mit Zahlungsplan beendet das Stoppen der Verlängerung nicht die restlichen Zahlungen des laufenden Plans; prüfen Sie diese Termine gesondert.
Vergleichen Sie am nächsten relevanten Termin die Zahlungsaufzeichnung mit der Kündigungsbestätigung. Bei einer Buchung prüfen Sie zuerst Dienst, Konto und Zeitraum, bevor Sie eine erneute Verlängerung annehmen. Lassen Sie widersprüchliche Angaben klären. Die Prüfung ist abgeschlossen, wenn der künftige Abrechnungsstand verständlich ist und betroffene Personen oder Dateien eine tatsächlich nutzbare Anschlusslösung haben.
