Metlivi Blog

Praktische Wege zu mehr Ersparnissen ohne extreme Ausgabendiät

Mehr Geld übrig zu behalten kann bei ungenutzten Diensten, doppelten Käufen und zusätzlichen Bestellungen für ein Angebot beginnen. Dafür müssen nicht alle angenehmen Aktivitäten entfallen. Ausgabendiät meint hier pauschale Kürzungen im Alltag; es geht um Kaufentscheidungen. Wählen Sie einen veränderbaren Posten und beobachten Sie einen tatsächlichen Abrechnungszeitraum. Ersatzkosten und noch fällige gewöhnliche Rechnungen gehören anschließend in die Prüfung, bevor Sie einen Betrag als übrig geblieben festhalten.

09. September 20266 MinutenWohnen, Sicherheit, Haustiere & nachhaltiges LebenVon Metlivi Editorial Team
Abschnitt 1

Nützliche Ausgaben bewusst behalten

Gehen Sie einen vergangenen Monat durch und schreiben Sie neben jeden veränderbaren Posten, wozu er Ihnen diente. Eine regelmäßig besuchte Aktivität, ein tatsächlich genutztes Werkzeug oder ein geplantes Treffen mit Freunden muss nicht verschwinden, nur weil es Freizeit ist. Zwei ähnliche Dienste, von denen einer nie geöffnet wird, bieten einen konkreteren Anfang. Ordnen Sie Ihre Vorlieben nicht nach denen anderer Menschen und suchen Sie nicht die niedrigstmögliche Gesamtsumme. Wählen Sie eine aus Ihrer Sicht wenig nützliche Ausgabe, deren Änderung notwendige Abläufe nicht stört. Damit haben Sie eine überprüfbare Entscheidung, statt sofort den ganzen Alltag neu gestalten zu müssen.

Abschnitt 2

Die Kündigung bis zur nächsten Abrechnung verfolgen

Ermitteln Sie Dienst, Betrag, nächsten Verlängerungstermin und den tatsächlichen Kündigungsweg. Die FTC empfiehlt, Abbuchungen nach der Kündigung zu prüfen. Bewahren Sie die Bestätigung auf und schauen Sie nach dem bisherigen Zahlungstermin in die Unterlagen. Eine gelöschte App beweist noch keinen Zahlungsstopp. Unterstellen Sie auch nicht, dass ein gekündigter Jahresplan ungenutzte Monate erstattet. Bei einem günstigeren Angebot vergleichen Sie benötigte Funktionen und vollständige Kosten: Separat gekaufte Zusatzfunktionen können den Unterschied verändern. Erfassen Sie nur den tatsächlich weggefallenen Betrag abzüglich Ersatzkosten und nicht die Werbezahl. So bleibt nachvollziehbar, welche Änderung tatsächlich wirksam wurde.

Abschnitt 3

Vorhandene Dinge für den nächsten Zweck nutzen

Die EPA nennt weniger Neukäufe und weitere Nutzung als Möglichkeiten zur Abfallvermeidung. Übertragen Sie das auf eine konkrete Haushaltsaufgabe. Vielleicht erfüllt eine neu geordnete Schublade denselben Zweck wie ein weiterer Ordnungsbehälter. Ein selten benötigtes Werkzeug lässt sich möglicherweise mit Zustimmung der besitzenden Person ausleihen. Vereinbaren Sie Rückgabe und Nutzung, damit Ihre Ersparnis nicht zu zusätzlicher Arbeit für jemand anderen wird. Bleibt ein Kauf nötig, notieren Sie Zweck, benötigten Termin und vorhandene Alternativen. Ein danach weiterhin klarer Bedarf spricht für den geplanten Kauf. Notwendige Gegenstände unbegrenzt aufzuschieben ist kein Ziel dieser Prüfung.

Abschnitt 4

Den Kassenbetrag statt des Rabatts vergleichen

Ein ungewünschter Zusatzartikel für kostenlosen Versand bedeutet nicht zwangsläufig eine kleinere Ausgabe. Vergleichen Sie benötigtes Produkt plus Versand mit dem gesamten Warenkorb, den das Angebot verlangt. Zusätzlicher Weg und Zeitaufwand gehören ebenfalls zur Entscheidung für ein anderes Geschäft. In einem erfundenen Beispiel kostet der benötigte Artikel 80, der Versand acht und der erweiterte Warenkorb 100. Wer 88 bezahlt, behält 12 mehr als bei 100. Die Zahlen erklären eine Rechnung und nennen keinen Marktpreis. Speichern Sie bei einem ungeplanten optionalen Kauf Zweck und Preis und prüfen Sie ihn beim nächsten regulären Einkaufsüberblick erneut. Die Pause klärt den Nutzen, statt die Fähigkeit zum Verzicht zu bewerten.

Abschnitt 5

Den Nettounterschied mit wirklichen Verpflichtungen abgleichen

Angenommen, ein beendetes Abo spart im betrachteten Monat 40, ein ohnehin geplanter Haushaltskauf kostet 20 weniger und ein Ersatzdienst kostet zehn. Die Verringerung beträgt netto 50, nicht 60. Das Beispiel garantiert keinen persönlichen Betrag. Prüfen Sie fällige Rechnungen und bereits eingeplante Ausgaben, bevor Sie entscheiden, ob diese 50 übrig bleiben können. Ein verschobener Kauf verlegt eine Zahlung in die Zukunft und ist nicht automatisch eine dauerhafte Einsparung. Eine ausstehende Erstattung ist ebenfalls noch nicht verfügbar. Prüfen Sie im folgenden Zeitraum, ob eine unpassende Kürzung zum erneuten Kauf desselben Dienstes geführt hat. Wenn sie mehr Aufwand verursacht, ändern Sie diese Entscheidung, ohne alle nützlichen Schritte aufzugeben. Behalten Sie die Möglichkeiten, die neben dem normalen Alltag dauerhaft praktikabel bleiben.

Weitere Artikel

Dieses Thema weiter erkunden