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Wie Familien mit geringem Einkommen sparen und den Alltag abdecken können

Bei einem begrenzten Einkommen kann eine Spargewohnheit darin bestehen, regelmäßig den tatsächlich verfügbaren Rest zu prüfen. Dafür muss nicht jeden Monat derselbe Betrag überwiesen werden. Erfassen Sie zuerst Lebensmittel, Wohnen, Arbeitswege und bestätigte Rechnungen bis zum nächsten Geldeingang. Bleibt nichts übrig, tragen Sie für diesen Zeitraum null ein und behalten den Prüftermin bei.

09. September 20266 Minuten LesezeitWohnen, Sicherheit, Haustiere & nachhaltiges LebenVon Metlivi Editorial
Abschnitt 1

Mit dem tatsächlichen Bedarf der Familie beginnen

Sammeln Sie aktuelle Rechnungen und Aufzeichnungen der alltäglichen Zahlungen. Notieren Sie jeweils Betrag, Zweck und Zahlungsdatum. Ausgangspunkt ist keine allgemeine Sparquote aus dem Internet, sondern der eigene Alltag: Arbeitswege, bereits vereinbarte Schulsachen und Zutaten für geplante Mahlzeiten gehören entsprechend Ihrer Situation dazu. Auch ein kleiner Einzelbetrag darf in der Übersicht nicht fehlen, wenn er im betrachteten Zeitraum benötigt wird.

Gehen Sie die Liste gemeinsam mit den Personen durch, die das Haushaltsgeld verwenden. Unterscheiden Sie bestätigte Beträge, Schätzungen und Käufe, die diesen Monat nicht stattfinden. Es geht um die nächste Zeitspanne, nicht darum, wer sparsamer ist. Auch der Haushaltsleitfaden der FTC beginnt bei tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben. Daraus ergibt sich keine für alle Familien verbindliche Sparhöhe.

Abschnitt 2

Den Zeitraum bis zur nächsten Einnahme betrachten

Eine positive Monatsrechnung kann verdecken, dass mehrere Zahlungen vor dem Gehaltstermin fällig werden. Markieren Sie deshalb die Tage von heute bis zum nächsten bestätigten Eingang und tragen Sie die vorgesehenen Abflüsse ein. Erwartete Erstattungen, zusätzliche Honorare oder Geldgeschenke bleiben bis zum Eingang als offen gekennzeichnet. Eine erwartete Zahlung ist noch kein bereits verwendbarer Kontobetrag.

Ein Beispiel ohne Währung: Von verfügbaren 900 sind 780 für Lebenshaltung und Rechnungen bis zum nächsten Eingang vorgesehen. Die übrigen 120 müssen geprüft werden; sie sind keine Aufforderung, alles zu sparen. Fehlen noch verlässliche Fahrtkosten, klären Sie diese zuerst. Die Zahlen erklären ausschließlich den Rechenweg und sind keine Empfehlung für das Lebenshaltungsbudget einer Familie.

Abschnitt 3

Bekannte spätere Ausgaben sichtbar machen

Schulmaterial, saisonale Kleidung oder jährliche Nutzungsgebühren erscheinen nicht unbedingt jeden Monat. Ihr Termin kann trotzdem bekannt sein. Notieren Sie Datum und bereits zugeordneten Betrag. Ist der Preis noch offen, markieren Sie eine Nachfrage, statt eine scheinbar genaue Zahl zu erfinden. Bereits für einen Kauf vorgesehenes Geld zählt nicht gleichzeitig als neuer frei verfügbarer Sparbetrag.

Das CFPB beschreibt eine Notfallreserve als Geld für ungeplante Ausgaben außerhalb der laufenden Routine. Für die eigene Aufzeichnung genügt zunächst die Unterscheidung zwischen einer konkret bekannten Ausgabe und noch nicht verteiltem Geld. Zwei verständlich beschriftete Zeilen können das darstellen. Zusätzliche Konten sind nicht erforderlich, nur um diese Trennung im Haushaltsbuch festzuhalten.

Abschnitt 4

Die Prüfung wiederholen, den Betrag anpassen

Wählen Sie einen Zeitpunkt, an dem Sie ohnehin Zahlungen ansehen. Nach der Prüfung notwendiger Ausgaben und bestätigter Rechnungen entscheiden Sie, ob ein kleiner Rest liegen bleiben kann. Verspätet sich eine Einnahme, kann die Überweisung diesmal ausfallen. Wiederholt werden das Prüfen, Entscheiden und korrekte Aufschreiben, nicht zwingend eine stets gleich hohe Zahlung.

Bei einem automatischen Übertrag kontrollieren Sie vorher den Kontostand und anstehende Abbuchungen, besonders nach einer Änderung des Einkommenstermins. Muss der Betrag kurz danach zurückgeholt werden, halten Sie den Grund fest: eine vergessene Rechnung, unpassende Termine oder ein geänderter Kauf. Die Summe aller Einzahlungen zeigt allein nicht, wie viel tatsächlich zurückgelegt geblieben ist.

Abschnitt 5

Den Monat mit einer konkreten Korrektur abschließen

Erfassen Sie neue Rücklagen, Entnahmen und den Schlussbestand getrennt. Eine Erstattung, die ins Lebensmittelbudget zurückkehrt, ist nicht automatisch neues Einkommen. Überweisungen zwischen Angehörigen für denselben Haushaltseinkauf dürfen die Summen ebenfalls nicht künstlich erhöhen. Wählen Sie eine konkrete Verbesserung, etwa eine übersehene regelmäßige Gebühr aufzunehmen, statt gleichzeitig sämtliche Konsumentscheidungen neu zu ordnen.

Bleibt bei mehreren Prüfungen nichts übrig, beschreibt die Aufzeichnung die gegenwärtigen Bedingungen. Verwenden Sie kein geliehenes Geld, um einen Sparbetrag auszuweisen. Der nächste sinnvolle Schritt kann eine Gebührenprüfung, die Besprechung eines tatsächlich veränderbaren Kaufs oder die Klärung einer erwarteten Einnahme sein. Auch ein Monat ohne Einzahlung kann eine vollständige Grundlage für die nächste Entscheidung liefern.

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