Eine passende monatliche Ausgabenliste für einen Zweipersonenhaushalt erstellen
Eine monatliche Ausgabenliste für zwei Personen sollte zeigen, welche Kosten zum Haushalt gehören, wer eine Rechnung bezahlt und wie viel tatsächlich ausgegeben wurde. Beginnen Sie mit den Belegen eines vollständigen Monats. Geplante und tatsächliche Beträge stehen nebeneinander. Eine Überweisung zum Ausgleich einer Vorauszahlung gehört in eine gesonderte Abrechnung und ist kein weiterer Einkauf. Entscheidend ist, dass beide Personen die Liste ohne zusätzliche Erklärungen der anderen verstehen können.
Den gemeinsamen Bereich festlegen
Zusammenzuwohnen bedeutet nicht, sämtliche Käufe zusammenzuführen. Miete, Versorgungsrechnungen, gemeinsame Mahlzeiten und Reinigungsmittel können dazugehören; persönliche Arbeitswege und Hobbys dürfen getrennt bleiben. Legen Sie diese Grenze fest, bevor Sie Summen bilden. Enthält ein Kassenbon gemeinsame und persönliche Artikel, übernehmen Sie nur den vereinbarten Haushaltsanteil. Ein unklarer Posten kommt mit einer konkreten Frage auf eine kurze Prüfliste. Ordnen Sie ihn nicht stillschweigend den gemeinsamen Ausgaben zu. Auch eine mathematisch richtige Summe ist wenig hilfreich, wenn beide Personen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was darin enthalten sein soll.
Belege für denselben Monat zusammentragen
Beide sammeln die gemeinsamen Ausgaben, die sie im selben abgeschlossenen Monat bezahlt haben. Berücksichtigen Sie Bargeldbelege und wiederkehrende Abbuchungen ebenso wie Kartenzahlungen. Die Ausgabenübersicht des CFPB setzt bei tatsächlich beobachteten Ausgaben an. Verwenden Sie deshalb Ihre eigenen Unterlagen als Ausgangspunkt und keine veröffentlichten Haushaltsbeträge als Sollvorgabe. Wohnen, Essen, Verkehr, Haushaltsartikel und gemeinsame Unternehmungen reichen als erste Gruppen. Nicht benötigte Gruppen können entfallen. Prüfen Sie besonders kleine gemeinsam genutzte Dinge, die eine Person beiläufig mitgebracht hat: Sie fehlen manchmal, obwohl die großen Rechnungen vollständig sind.
Betrag und Zuständigkeit pro Zeile zeigen
Notieren Sie Posten, Planbetrag, Istbetrag, Fälligkeit, zahlende Person, vereinbarten Anteil je Person und eine Bemerkung. Eine erfundene Internetrechnung über 120 könnte am fünfzehnten Tag von A bezahlt werden, während beide jeweils 60 tragen. Die Zahlen erklären die Darstellung und nennen keinen örtlichen Tarif. Wer bezahlt, trägt nicht automatisch die gesamten Kosten. Microsoft unterscheidet geplante und tatsächliche Beträge in seiner Budgethilfe. Behalten Sie deshalb beide Spalten. Wer den Planwert beim Rechnungseingang überschreibt, beseitigt genau den Vergleich, der für den nächsten Monat nützlich sein könnte.
Rücklagen und tatsächliche Zahlungen auseinanderhalten
Eine jährliche gemeinsame Rechnung braucht ihr tatsächliches Fälligkeitsdatum und eine getrennte Notiz zum vorbereiteten Geld. Steht eine beispielhafte Zahlung von 600 in sechs Monaten an und wurde noch nichts zurückgelegt, ergeben sich für dieses Beispiel 100 pro Monat. Bei nur zwei verbleibenden Monaten muss neu gerechnet werden. Zurückgelegtes Geld gehört nicht in dieselbe Summe wie bereits bezahlte Einkäufe. Sonst zählen Vorbereitung und spätere Zahlung möglicherweise doppelt. Ist der Betrag unbekannt, notieren Sie den fehlenden Kostenvoranschlag, statt eine scheinbar genaue Zahl einzutragen. Das macht den offenen Punkt sichtbar.
Mit einem Ausgleich die Rechnung prüfen
Angenommen, gemeinsame Einkäufe kosten 200. A bezahlt 150, B bezahlt 50, und beide sollen jeweils 100 tragen. B überweist A anschließend 50. Die Einkäufe kosten weiterhin 200 und nicht 250. Halten Sie die Überweisung in einem Ausgleichsbereich mit Richtung, Betrag und Erledigungsstatus fest. Eine Erstattung des Händlers wird dem ursprünglichen Kauf zugeordnet; ergänzen Sie den Eingangstag. Solange das Geld noch nicht eingegangen ist, bleibt es ausstehend und zählt nicht als verfügbar. Dieses Beispiel zeigt, ob Ihre Liste Haushaltsverbrauch von Bewegungen zwischen unterschiedlichen Konten unterscheiden kann.
Den Monat mit einer gezielten Korrektur abschließen
Prüfen Sie zunächst fehlende Belege, doppelte Einträge, offene Erstattungen und unerledigte Ausgleiche. Vergleichen Sie danach Plan und Ergebnis. Eine kurze Erklärung reicht bei einer relevanten Abweichung: Mehr Lebensmitteleinkäufe können mit mehr Mahlzeiten zu Hause zusammenhängen. Die Summe allein erklärt die Ursache nicht. Kennzeichnen Sie einmalige Käufe, damit daraus keine dauerhafte monatliche Annahme wird. Ändern Sie nur die betroffenen Zeilen für den Folgemonat. Beide sollten anschließend die nächste Fälligkeit, die zuständige Person und offene Fragen finden können. Wenn das gelingt, sind zusätzliche Kategorien und Diagramme für diese Aufgabe nicht erforderlich.
