So drucken Sie erkundete Räume als separate Fog-of-War-Kartenteile
Um eine Tabletop-Karte Raum für Raum aufzudecken, bereiten Sie jeden Raum oder Korridor als eigene nummerierte, am Raster ausgerichtete PDF-Seite vor, drucken Sie die Seiten in einem einheitlichen Maßstab und bewahren Sie unerkundete Teile verdeckt auf. Platzieren Sie während des Spiels ein Teil erst dann, wenn die Gruppe es erreicht. Der Schlüssel liegt darin, die Rastergröße und die Türverbindungen vor dem Drucken zu planen und dann eine Seite testweise zu drucken, damit der Drucker die Karte nicht unbemerkt skaliert.
1. Legen Sie fest, was als Aufdeckung gilt
Entscheiden Sie, ob eine Aufdeckung einen ganzen Raum, einen Raum samt sichtbarem Durchgang oder nur den Teil umfasst, den die Charaktere aktuell sehen können. Separate Raumseiten eignen sich für einen Dungeon, bei dem das Betreten eines Bereichs dessen Grundriss offenbart; sie sind weniger geeignet, wenn Sichtlinien oder Bewegungen durch einen langen Korridor schrittweise dargestellt werden müssen. Tabletop-Spielleiter nutzen verschiedene Ansätze, darunter separate Kartenteile (Tiles), progressives Zeichnen oder das Abdecken einer vollständigen Karte. Die Wahl hängt davon ab, welche räumlichen Informationen die Spieler im Spiel sehen müssen. Role-playing Games Stack Exchange: „How best to progressively reveal the layout of a location to players?“
Erstellen Sie eine private Masterkarte für Ihre eigenen Unterlagen und versehen Sie jedes für die Spieler bestimmte Teil mit einem Raumcode wie R1 oder C1. Der Code ermöglicht es Ihnen, die richtige Seite zu finden, ohne geheime Beschriftungen, Geheimgänge oder zukünftige Räume auf den Tisch zu legen. Halten Sie die Codes außerhalb des spielbaren Kartenbereichs, wo sie weggeschnitten oder nach unten gefaltet werden können.
2. Legen Sie einen einheitlichen physischen Rastermaßstab fest
Wählen Sie die Rastergröße passend zu den Miniaturen und der Spielfläche. Bei einer Karte im D&D-Stil ist ein 5-Fuß-Quadrat eine gängige Konvention; D&D Beyond beschreibt Karten, die in 5-Fuß-Quadrate unterteilt sind, merkt jedoch auch an, dass ein Raster optional ist. D&D Beyond: „New Player’s Guide: How to Build Tactical Encounters like a Pro“
Bei einem Zoll pro Quadrat nimmt beispielsweise ein 30 mal 20 Fuß großer Raum 6 mal 4 Zoll ein, da jede Seite sechs bzw. vier 5-Fuß-Quadrate umfasst. Fügen Sie um den spielbaren Bereich herum einen kleinen weißen Rand zum Schneiden, für Beschriftungen oder eine Türlasche hinzu. Dies ist eine Beispielrechnung; wählen Sie eine andere Quadratgröße, falls Ihre Gruppe einen anderen Maßstab verwendet, und behalten Sie diese für jedes Teil unverändert bei.
3. Legen Sie Räume als separate Seiten an
Erstellen Sie in einem Zeichen-, Präsentations- oder Layoutprogramm jeden Raum als eigene Seite oder Zeichenfläche. Stellen Sie das Raster auf die gewählte physische Quadratgröße ein und zeichnen Sie Wände, Türen und jedes sichtbare Terrain auf diesem Raster. Wenn Sie ein Kartenbild verwenden, anstatt von Grund auf neu zu zeichnen, schneiden oder positionieren Sie es so, dass das Raster weiterhin in der gewünschten Größe gedruckt wird. Exportieren Sie die Seiten zusammen als mehrseitiges PDF mit einem Kartenteil pro PDF-Seite.
Sorgen Sie bei jedem Durchgang für eine klare, einheitliche Verbindung. Eine Tür, die auf der Nordwand einer Seite zentriert ist, sollte an derselben Rasterposition auf eine Tür an der Südwand der nächsten Seite treffen. Fügen Sie ein kurzes Korridorteil ein, wenn Räume nicht direkt miteinander verbunden sind. Setzen Sie eine kleine passende Markierung außerhalb jedes Durchgangs – etwa einen Punkt oder Buchstaben –, falls dies beim Ausrichten der Teile hilft; entfernen Sie diese vor dem Spiel, falls die Spieler sie nicht sehen sollen. Diese Layoutmethode ist eine praktische Folgerung aus der Notwendigkeit, Raumteile präzise zusammenzusetzen, und keine druckerspezifische Funktion.
4. Passen Sie den Raum an Ihr Papierformat an
Prüfen Sie, ob die Rasterabmessungen des Raums zuzüglich des Rands in den druckbaren Bereich des gewählten Papiers passen. Ein 6 mal 4 Zoll großer Raum mit moderaten Rändern passt problemlos auf gängiges Letter- oder A4-Papier, wobei der genaue Rand vom Drucker abhängt. Größere Räume können auf größerem Papier gedruckt, in mehrere aneinandergrenzende Teile unterteilt oder als Kacheln (Poster) gedruckt werden. Vermeiden Sie es, einen einzelnen Raum nur deshalb zu verkleinern, damit er passt, wenn dadurch seine Quadrate nicht mehr zum Rest der Karte passen würden.
Die Poster-Option von Adobe Acrobat teilt eine übergroße PDF-Seite auf mehrere Blätter auf. Zu den Einstellungen gehören Teileskalierung, Überlappung, Schnittmarken, Beschriftungen und eine Live-Vorschau. Diese Option ist nützlich, wenn ein Raum selbst zu groß für ein einzelnes Blatt ist, führt jedoch zu einem mehrteiligen Aufbau statt zu einem einzelnen Stück. Adobe Acrobat: „Großformatige Dokumente als Poster drucken“
5. Drucken Sie im vorgesehenen Maßstab
Drucken Sie das PDF bei normalen Raumseiten in „Tatsächliche Größe“ oder mit 100 %, wenn die Seite auf das Papier passt. Acrobat definiert „Tatsächliche Größe“ als Drucken ohne Skalierung; „Anpassen“ verkleinert oder vergrößert eine Seite passend zum gewählten Papier, was die Rastergröße verändern kann. Adobe Acrobat: „Seitengröße für den PDF-Druck anpassen“ Überprüfen Sie auch den Druckertreiber: Eine separate Einstellung zur Seitenanpassung kann die Ausgabe ebenfalls verändern.
Drucken Sie eine Testseite und messen Sie ein gedrucktes Rasterquadrat mit einem Lineal nach. Wenn ein Ein-Zoll-Quadrat kleiner oder größer ist, prüfen Sie den PDF-Maßstab, das gewählte Papierformat und die Skalierungseinstellungen des Druckers, bevor Sie die restlichen Seiten drucken. Lassen Sie genügend unbedruckten Rand an den Seitenrändern: Der nicht druckbare Bereich eines Druckers kann eine Wand oder einen Durchgang abschneiden, wenn diese zu nah am Rand liegen. Nutzen Sie bei gekachelten Seiten die Vorschau und die Optionen für Überlappung oder Schnittmarken, um die Aufteilung vor dem Drucken zu überprüfen; Adobe beschreibt die Überlappung als Möglichkeit, benachbarte Blätter exakt aneinander auszurichten. Adobe Acrobat: „Großformatige Dokumente als Poster drucken“
6. Vorbereitung und Aufbewahrung der Aufdeckteile
Drucken Sie die Seiten aus, vergleichen Sie die Raumcodes mit Ihrer Masterkarte und schneiden Sie sie auseinander, falls das Papierlayout mehrere Teile auf einem Blatt enthält. Bewahren Sie sie mit der Vorderseite nach unten oder in nummerierten Umschlägen auf, damit der nächste Raum nicht sichtbar wird, während die Spieler mit dem aktuellen Raum interagieren. Wenn die Teile auf dem Tisch zusammengehalten werden müssen, verwenden Sie auf der Rückseite einen kleinen wiederablösbaren Klebestreifen oder Kreppband mit geringer Klebkraft; vermeiden Sie es, das Raster oder Türen zu überdecken.
Ordnen Sie vor dem Spiel die Reihenfolge der Aufdeckteile für die wahrscheinlichsten Routen. Halten Sie alternative Abzweigungen separat, anstatt den gesamten Dungeon unter einer Abdeckung zu platzieren: Separate Teile ermöglichen es Ihnen, nur den Raum aufzudecken, den die Gruppe tatsächlich erreicht hat. Wenn ein Charakter durch eine offene Tür in einen anderen Bereich blicken kann, entscheiden Sie vorab, ob an Ihrem Spieltisch auch dieser Raum aufgedeckt wird. Diese Sichtbarkeitsregel ist eine spielerische Entscheidung, die nicht durch das Drucklayout vorgegeben werden kann.
7. Führen Sie vor der Spielsitzung einen kurzen Check durch
Legen Sie abseits der Spieler einige verbundene Seiten aus. Vergewissern Sie sich, dass die Rasterquadrate übereinstimmen, angrenzende Türen bündig abschließen und die Seitenbeschriftungen die vorgesehene Reihenfolge eindeutig kennzeichnen. Prüfen Sie, dass von der Spielerseite aus kein zukünftiger Raum, keine geheime Notiz und kein Detail der Masterkarte sichtbar ist. Halten Sie eine leere Rasterseite als Reserve bereit für einen unerwarteten Durchgang oder einen Raum, der sich während des Spiels verändert.
Der bewährte Arbeitsablauf lautet: Bestimmen Sie die Aufdeckungseinheit, fixieren Sie den Maßstab, erstellen Sie eine Kartenseite pro Teil, drucken Sie einen Test in Originalgröße und sortieren Sie die fertigen Seiten nach Raumcode. So bleibt jedes Aufdeckteil griffbereit, während ein einheitliches Raster für Bewegungen und Miniaturen gewährleistet ist.
Quellen
- „How best to progressively reveal the layout of a location to players?“ — Role-playing Games Stack Exchange
- „New Player’s Guide: How to Build Tactical Encounters like a Pro“ — D&D Beyond
- „Großformatige Dokumente als Poster drucken“ — Adobe Acrobat
- „Seitengröße für den PDF-Druck anpassen“ — Adobe Acrobat
